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»KurdWatch« berichtet über Menschen- rechtsverletzungen gegenüber der kurdischen Bevölkerung in Syrien.

Wir erzählen die Geschichten dieser Menschen, um sie einer internationalen Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Die Statistik spiegelt die von uns registrierten Menschenrechtsverletzungen wieder - nicht ihre tatsächliche Zahl.
Menschenrechtsverletzungen seit 2009
604
Verhaftungen
139
Verurteilungen
198
Gefolterte
73
Getötete
6
Verschwundene
Weitere Informationen zur Statistik >>

KURDWATCH, 22. Mai 2013 – ʿAbdulhakim Baschar, Sekretär der Kurdischen Demokratischen Partei in Syrien (el‑Partî), bestätigte gegenüber KurdWatch Medienberichte, denen zufolge die vier Parteien der Kurdischen Demokratischen Politischen Union – Syrien [Weitere Informationen zur Union]die Auflösung ihrer Parteien und die Bildung einer neuen Partei planen: »Ja, wir haben diese Entscheidung getroffen. Wir werden ein Komitee bilden, das die Vereinigung vorbereiten soll. Das ist aber keine Angelegenheit von zwei Wochen. Wir sind in allen Bereichen sehr nah beieinander, aber wir müssen den Prozess ruhig angehen, damit die Vereinigung nicht misslingt.«

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KURDWATCH, 22. Mai 2012 – Am 18. Mai 2012 haben Mitglieder des Asayiş, des Sicherheitsdienstes der Partei der Demokratischen Union (PYD), den Jurastudenten Scherko ʿAbdurrazzaq Khalil (geb. 1992 in Raʾs al‑ʿAin) entführt. Die Hintergründe sind noch unklar. Ein Aktivist erklärte gegenüber KurdWatch: »Der Familie von Scherko wird vorgeworfen, Schulden in Höhe von circa neunzigtausend Syrischen Lira zu haben. Deshalb wurde auch Anzeige erstattet. Allerdings glaube ich nicht, dass die PYD Interesse daran hat, jemanden wegen einer solchen Summe zu inhaftieren. Ich denke, Grund für die Inhaftierung ist, dass ein naher Verwandter von Scherko für die Freie Syrische Armee aktiv gewesen ist.«

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KURDWATCH, 22. Mai 2012 – Am 16. Mai 2012 haben Mitglieder des Asayiş, des Sicherheitsdienstes der Partei der Demokratischen Union (PYD), Katschin Khalaf Siradschuddin (geb. 1988 in al‑Qamischli) entführt. In einem öffentlich gemachten Video erklärte der Vater des Studenten und Mitglieds des Schaikh-Maʿschuq-Khaznawi-Bataillons der Kurdischen Einheitspartei in Syrien (Yekîtî), der Asayiş habe behauptet, sein Sohn werde gesucht, ohne jedoch den Grund hierfür zu nennen. Er verlangte die sofortige Freilassung seines Sohnes.

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KURDWATCH, 20. Mai 2013 – Am 13. Mai 2013 haben Mitglieder des Asayiş, des Sicherheitsdienstes der Partei der Demokratischen Union (PYD) in Tall Maʿruf (zwanzig Kilometer südöstlich von al‑Qamischli) Sardar Qare Mitglied der Kurdischen Einheitspartei in Syrien (Yekîtî) entführt. Hintergrund der Entführung ist einer Erklärung der Yekîtî zufolge Qares militärisches Engagement für die Partei, die in den kurdischen Gebieten mehrere militärische Bataillone mit jeweils ein paar Dutzend Kämpfern unterhält.

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KURDWATCH, 18. Mai 2013 – Am 24. April 2013 haben die Volksverteidigungseinheiten (YPG) der Partei der Demokratischen Union (PYD) Muhammad Salim Muhammad Saʿid, Mitglied des Schaikh-Maʿschuq-Khaznawi-Bataillons der Kurdischen Einheitspartei in Syrien (Yekîtî), freigelassen. Muhammad Saʿid war am 17. April mit sechs weiteren Kämpfern des Bataillons von der YPG entführt worden.Die anderen Kämpfer sind nach wie vor in der Gewalt der YPG. Ein Mitglied des Schaikh-Maʿschuq-Khaznawi-Bataillons erklärte gegenüber KurdWatch, Muhammad Saʿid sei von der YPG gefoltert worden.

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KURDWATCH, 17. Mai 2013 – Bei andauernden Kämpfen zwischen der Freien Syrischen Armee (FSA) und Regierungstruppen hat es in der Woche vom 4. bis zum 10. Mai 2013 erneut zahlreiche Tote und Verletzte gegeben. Am 10. Mai forderten Demonstranten im ganzen Land erneut den Sturz des Regimes. Sie versammelten sich unter dem gemeinsamen Motto »Baniyas, konfessionelle Säuberung unter internationalem Schutz«. Anhänger der Partei der Demokratischen Union (PYD) organisierten auch diese Woche keine Demonstrationen. In al‑Qamischli fand je eine Demonstration in den Stadtvierteln al‑ʿAntariya (organisiert von verschiedenen Jugendgruppen) und Munir Habib (organisiert vom Kurdischen Nationalrat) statt. In ʿAmuda gab es nur eine regimekritische Demonstration, organisiert von verschiedenen Jugendgruppen, darunter Avahî. Anhänger des Kurdischen Nationalrats verzichteten aufgrund des Beginns der Erntezeit sowie der Abschlussklausuren des aktuellen Schuljahrs darauf, eine Demonstration zu organisieren. In al‑Hasaka kam es zu zwei Demonstrationen, eine vom Kurdischen Nationalrat, die andere von arabischen Gruppen organisiert. In ad‑Darbasiya, ʿAin al‑ʿArab (Kobanî), al‑Dschawadiya (Çil Axa) und al‑Qahtaniya (Tirbesipî) gab es jeweils eine vom Kurdischen Nationalrat organisierte Demonstration. Die wöchentlichen Demonstrationen des Kurdischen Nationalrats in al‑Malikiya und al‑Maʿbada (Girkê Legê) fanden am Samstag statt. In ʿAfrin und Raʾs al‑ʿAin (Serê Kaniyê) sowie in den mehrheitlich kurdisch bewohnten Stadtvierteln von Aleppo und Damaskus gab es keine Proteste. Insgesamt ist die Zahl der Demonstranten in den kurdischen Gebieten zunehmend im Sinken begriffen.

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KURDWATCH, 14. Mai 2013 – Am 6. Mai 2013 haben Mitglieder des Asayiş, des Sicherheitsdienstes der Partei der Demokratischen Union (PYD), am Grenzübergag Faisch Khabur, östlich von al~Malikiya (Dêrik), den Bus der Führungspolitiker der Parteien des Kurdischen Nationalrats, der sich auf der Rückfahrt von einem Treffen mit Präsident Barzani in Erbil befand [weitere Informationen], angehalten. Die Politiker mussten das Fahrzeug verlassen, das anschließend durchsucht wurde. Unter anderem bestätigte Ibrahim Biro, Sekretär der Kurdischen Einheitspartei in Syrien (Yekîtî), den Vorfall. Biro forderte die PYD auf, sich zu entschuldigen. Er erklärte weiterhin, dass die Mitglieder des Asayiş angegeben hätten, auf Anweisung zu handeln.

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KURDWATCH, 14. Mai 2013 – Am 1. Mai 2013 hat Kamiran Hadsch ʿAbdu, Mitglied des Führungskomitees der Kurdischen Demokratischen Einheitspartei in Syrien (Demokratische Yekîtî), in einer Erklärung dem Sekretär der Partei, Muhiyuddin Schaikh Ali, sowie dem Führungskomitee vorgeworfen, die politischen Grundsätze des beim letzten Parteitag [weitere Informationen] verabschiedeten Programms manipuliert zu haben. Die Abschlusserklärung, die er selbst mit vorbereitet habe, hätte den Sturz des Regimes gefordert. In der veröffentlichten Fassung sei jedoch nur noch von einem Ende der Herrschaft des Sicherheitsapparats die Rede. Aufgrund dieser und anderer Meinungsverschiedenheiten hat eine Gruppe von Mitgliedern der Demokratischen Yekîtî Anfang Mai ihren Rückzug aus der Partei angekündigt. Ein Mitglied der Demokratischen Yekîtî erklärte gegenüber KurdWatch: »Alis Ambitionen, die Partei zu kontrollieren, sind auf dem Parteitag offensichtlich geworden. Mitglieder diverser Parteikreise haben einen außerordentlichen Parteitag gefordert. Ali darf sich nicht einfach über die Forderungen der Parteimitglieder hinwegsetzen.«

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KURDWATCH, 12. Mai 2013 – Vom 28. April bis zum 6. Mai 2013 hat Präsident Masʿud Barzani die Spitzen der Parteien des Kurdischen Nationalrats sowie Vertreter der Partei der Demokratischen Union (PYD) in Erbil eingeladen, um mit ihnen über eine Lösung der Probleme zwischen Kurdischem Nationalrat und Volksrat von Westkurdistan zu diskutieren. Vertreter der PYD sowie der Kurdischen Demokratischen Fortschrittspartei in Syrien, der Nähe zur PYD vorgeworfen wird, blieben dem Treffen jedoch fern. In einer Erklärung begründete die Fortschrittspartei ihre Abwesenheit damit, dass ähnliche Treffen wiederholt ergebnislos verlaufen wären. Außerdem solle der Kurdische Nationalrat zuerst seine eigenen Probleme lösen. Ähnlich äußerte sich auch die PYD, die ein Treffen mit Vertretern des Kurdischen Nationalrats ablehnte, da sie »nicht Teil des Problems« sei. Darüber hinaus erklärte die PYD, sich nicht mit Vertretern der Kurdischen Freiheitspartei in Syrien (Azadî) von Mustafa Dschumʿa an einen Tisch zu setzen, da diese an der Tötung von Kurden beteiligt sei. Unabhängig davon schickte sie mehrere Delegierte nach Irakisch-Kurdistan, um dort Präsident Barzani separat zu treffen.

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KURDWATCH, 7. Mai 2013 – Zwischen 26. April und 3. Mai 2013 kam es in Tall Tamr (siebenunddreißig Kilometer südöstlich von Raʾs al‑ʿAin) wiederholt zu Schusswechseln zwischen Kämpfern der Volksverteidigungseinheiten (YPG) der Partei der Demokratischen Union (PYD) und bewaffneten Mitgliedern des arabischen Stammes der Scharabiyin [weitere Informationen]. Darüber hinaus wurden am 27. April an einem Kontrollpunkt der Scharabiyin im Umland von Tall Tamr mindestens vier Kurden festgenommen, sie kamen nach wenigen Tagen wieder frei. Nach Angaben der YPG sollen auch islamische Gruppen, darunter die Dschabhat an‑Nusra, an der Seite der Scharabiyin gekämpft haben. In einer Erklärung gab die YPG bekannt, dass vier ihrer Mitglieder getötet worden seien sowie fünfunddreißig Kämpfer der Gegenseite. Darüber hinaus seien ein Kämpfer aus Saudi-Arabien, einer aus Europa sowie drei Kurden aus Kirkuk von der YPG gefangen genommen worden, die auf Seiten der Scharabiyin gekämpft hätten.

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KURDWATCH, 6. Mai 2013 – Bei andauernden Kämpfen zwischen der Freien Syrischen Armee (FSA) und Regierungstruppen hat es in der Woche vom 27. April bis zum 3. Mai 2013 erneut zahlreiche Tote und Verletzte gegeben. Am 3. Mai forderten Demonstranten im ganzen Land erneut den Sturz des Regimes. Sie versammelten sich unter dem gemeinsamen Motto »Eure Tabus töten die Syrer«. Anhänger der Partei der Demokratischen Union (PYD) organisierten diese Woche keine Demonstrationen. In al‑Qamischli fand je eine Demonstration in den Stadtvierteln al‑ʿAntariya (organisiert von verschiedenen Jugendgruppen) und Munir Habib (organisiert vom Kurdischen Nationalrat) statt. In ʿAmuda kam es zu zwei regimekritischen Demonstrationen, organisiert vom Kurdischen Nationalrat sowie von verschiedenen Jugendgruppen, darunter Avahî. Auch in al‑Hasaka gab es zwei Demonstrationen, eine vom Kurdischen Nationalrat, die andere von arabischen Gruppen organisiert. In ad‑Darbasiya, ʿAin al‑ʿArab (Kobanî), al‑Dschawadiya (Çil Axa) und al‑Qahtaniya (Tirbesipî) gab es jeweils eine vom Kurdischen Nationalrat organisierte Demonstration. Die wöchentlichen Demonstrationen des Kurdischen Nationalrats in al‑Malikiya und al‑Maʿbada (Girkê Legê) fanden am Samstag statt. In ʿAfrin und Raʾs al‑ʿAin (Serê Kaniyê) sowie in den mehrheitlich kurdisch bewohnten Stadtvierteln von Aleppo und Damaskus gab es keine Proteste.

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KURDWATCH, 5. Mai 2013 – Am 24. April 2013 ist der Aktivist und Journalist Schiyar Khalil (geb. 1985 in ʿAfrin), Mitglied der Union Kurdischer Journalisten, in einem Damaszener Café mit sieben weiteren syrischen Aktivisten festgenommen worden. Bisher ist offen, welcher Sicherheitsdienst für die Festnahmen verantwortlich ist.

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KURDWATCH, 4. Mai 2013 – Bei andauernden Kämpfen zwischen der Freien Syrischen Armee (FSA) und Regierungstruppen hat es in der Woche vom 20. bis zum 26. April 2013 erneut zahlreiche Tote und Verletzte gegeben. Am 26. April forderten Demonstranten im ganzen Land erneut den Sturz des Regimes. Sie versammelten sich unter dem gemeinsamen Motto »Schutz der Mehrheit«. Anhänger der Partei der Demokratischen Union (PYD) organisierten keine Demonstrationen, sondern lediglich Trauerzüge zur Beisetzung von getöteten YPG-[weitere Informationen] und PKK‑Kämpfern in ʿAmuda und ad‑Darbasiya. In al‑Qamischli fand je eine Demonstration in den Stadtvierteln al‑ʿAntariya (organisiert von verschiedenen Jugendgruppen) und Munir Habib (organisiert vom Kurdischen Nationalrat) statt. In ʿAmuda kam es zu zwei regimekritischen Demonstrationen, organisiert vom Kurdischen Nationalrat sowie von verschiedenen Jugendgruppen, darunter Avahî. Auch in al‑Hasaka gab es zwei Demonstrationen, eine vom Kurdischen Nationalrat, die andere von arabischen Gruppen organisiert. In ad‑Darbasiya, ʿAin al‑ʿArab (Kobanî), al‑Dschawadiya (Çil Axa) und al‑Qahtaniya (Tirbesipî) gab es jeweils eine vom Kurdischen Nationalrat organisierte Demonstration. Die wöchentlichen Demonstrationen des Kurdischen Nationalrats in al‑Malikiya und al‑Maʿbada (Girkê Legê) fanden am Samstag statt. In ʿAfrin und Raʾs al‑ʿAin (Serê Kaniyê) sowie in den mehrheitlich kurdisch bewohnten Stadtvierteln von Aleppo und Damaskus gab es keine Proteste.

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KURDWATCH, 2. Mai 2013 – Am 25. April 2013 ist Mustafa Farhan (geb. 1970 in Raʾs al‑ʿAin, verheiratet, vier Kinder), Führungsmitglied der Kurdischen Linkspartei in Syrien von Muhammad Musa, auf dem Weg zwischen Tall Tamr und Raʾs al‑ʿAin (Serê Kaniyê) entführt worden. In einer Erklärung hat die Linkspartei bewaffnete Mitglieder des arabischen Stammes der Scharabiyin für die Entführung verantwortlich gemacht. Am selben Tag kam es in Tall Tamr zu einem Schusswechsel zwischen Scharabiyin und Kämpfern der Volksverteidigungseinheiten (YPG) der Partei der Demokratischen Union (PYD) [weitere Informationen]. Farhan kam bereits am nächsten Tag wieder frei.

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