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Damaskus: Erstmals Kurden bei regimekritischen Demonstrationen getötet
KURDWATCH, 18. Juli 2011 – Bei landesweiten Protesten am 15. Juli 2011 hat es erneut zahlreiche Tote und Verletzte gegeben. Im ganzen Land forderten die Demonstranten den Sturz des Regimes. Die Demonstrationen in al-Qamischli, ʿAmuda, Darbasiya, Raʾs al-ʿAin (Serê Kaniyê) und ʿAin al-ʿArab (Kobanî) verliefen weitgehend friedlich. In dem überwiegend von Kurden bewohnten Damaszener Stadtteil Ruknuddin hingegen wurden zwei Kurden durch Schüsse getötet. Es handelt sich um den achtzehnjährigen Zardascht Wanli sowie den vierundzwanzigjährigen Muhammad Ghazwan Serwan. Die Namen der beiden weiteren Getöteten liegen bislang nicht vor. Als Reaktion zerstörten am Abend mehrere hundert Personen in der Innenstadt von ʿAmuda Bilder von Baschar al-Assad. Die Gesamtzahl der Demonstrierenden in den kurdischen Gebieten wird auf 20 000 bis 25 000 geschätzt. Bereits am 14. Juli 2011 fand eine regimekritische Demonstration in al-Malikiya (Dêrik) statt.
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