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ʿAin al-ʿArab: Demonstrationen trotz Rückzug der Sicherheitskräfte

KURDWATCH, 26. Juli 2012 – Bei landesweiten Protesten hat es am 20. Juli 2012 erneut zahlreiche Tote und Verletzte gegeben. Im ganzen Land forderten die Demonstranten, die unter dem gemeinsamen Motto »Ramadan – der Sieg wird in Damaskus geschrieben« auf die Straße gingen, den Sturz des Regimes. In den kurdischen Gebieten demonstrierten die Partei der Demokratischen Union (PYD) sowie einige Jugendgruppen unter dem eigenen Slogan »Marsch in die Freiheit«. In al‑Qamischli gab es jeweils eine Demonstration in den Stadtvierteln Qanat Suwais, al‑ʿAntariya (organisiert von der Jugendgruppe Biratî sowie Jugendgruppen des Kurdischen Nationalrats), Kurnisch (organisiert von Anhängern der inzwischen gespaltenen Kurdischen Zukunftsbewegung in Syrien und unabhängigen Jugendgruppen) sowie eine Demonstration vom Stadtzentrum nach Qudurbak, an der arabische und kurdische Aktivisten teilnahmen. Diese Demonstration wurde bereits nach kurzer Zeit unter Einsatz von Schlagstöcken und Tränengas von Sicherheitskräften beendet. Drei weitere Protestzüge starteten am zentralen Versammlungsort der Demonstranten von al‑Qamischli, der Qasimomoschee im Westviertel der Stadt. Organisatoren waren die PYD, der Kurdische Nationalrat sowie die Union der Kurdischen Demokratischen Kräfte in Syrien. In ʿAmuda kam es zu zwei getrennten Demonstrationen, organisiert vom Kurdischen Nationalrat sowie von verschiedenen Jugendgruppen. In ʿAin al‑ʿArab (Kobanî), das seit dem 19. Juli von kurdischen Parteien verwaltet wird [weitere Informationen], und im mehrheitlich kurdisch bewohnten Stadtviertel Schaikh Maqsud in Aleppo fanden jeweils zwei Demonstrationen statt, organisiert von der PYD und dem Kurdischen Nationalrat. In al‑Hasaka gab es vier Demonstrationen. In al‑Malikiya (Dêrik), al‑Qahtaniya (Tirbesipî), ad‑Darbasiya, al‑Maʿbada (Girkê Legê), al‑Dschawadiya (Çil Axa) und Raʾs al‑ʿAin (Serê Kaniyê) sowie im mehrheitlich kurdisch bewohnten Stadtviertel Ruknuddin in Damaskus fand jeweils ein zentraler Protestzug statt. In ʿAfrin fanden keine Proteste statt. Wie bereits in der vergangenen Woche kam es nicht mehr zu Angriffen von Anhängern der PYD auf Teilnehmer anderer Demonstrationen.

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